Jodversorgung

...in der Realität - eine Link- & Faktensammlung

 

...siehe auch:


Riskantes Riskmanagement

Beispiel “Tierischer Transfer”

“Iodine in animal nutrition and Iodine transfer from feed into food of animal origin” von Prof. Flachowsky, Friedrich-Loeffler-Institut und (Beirats-) Mitglied des AKJ. Zitat aus der Zusammenfassung:

Aktuelle Entwicklung:

Die zuletzt in 2005 reduzierten Grenzwerte sollen nun nochmals abgesenkt werden...

Allerdings...

...wurde den Bemühungen der EFSA, den Jodtransfer via Tierfütterung unter Kontrolle zu halten, vom AKJ mit veterinärmed. Hilfe bereits “prophylaktisch” auf “natürliche” Weise (pdf S. 37) begegnet:

    ...Nach der Verordnung (EG)  Nr. 1459/2005 der Kommission der europäischen Gemeinschaften vom 8. September 2005 zur Änderung der Bedingungen für die Zulassung einer Reihe von zur Gruppe der Spurenelemente zählenden Futtermittelzusatzstoffen, sind die Futtermittelkonzentrationen durch Beigabe von anorganischem Iod auf 4 mg/kg für  Equiden, 5 mg/kg für Milchkühe und Legenhennen sowie 20 mg/kg für Fische und 10 mg/kg für sonstige Tierarten festgesetzt. Die Verwendung von iodhaltigen Algen im Tierfutter ist hingegen nicht begrenzt, selbst wenn dadurch höhere Iodkonzentrationen als bei den eben genannten Richtlinien erreicht werden...

***

Beispiele “Pflanzlicher Transfer”

Die Zukunft hat nicht nur in Italien schon längst begonnen:

Ähnliche Versuche gab es in Deutschland bereits 1936

***

Die Realität: Universelle Jod-(Salz-)Prophylaxe...

...mit nicht mehr zweifelsfrei erkennbarem Grenzverlauf zwischen auf “Freiwilligkeit” (= Active) und Zwang (= Silent) beruhender Prophylaxe - eine in jeder Hinsicht, qualitativ und quantitativ mehr als grenzwertige Vorsorgemaßnahme:

 

Anm.: Seefisch ist bekanntermaßen jodhaltig und daher
  nicht berücksichtigt. Süßwasserzuchtfische können wg.
  der Fütterung hier durchaus, wenn auch eher selten, als

 

Trotzdem: Jodmangel in alle Ewigkeit!?

Die Experten des AKJ vermitteln allerdings weiterhin unbeirrt den Eindruck, ”nur” die durchgängige Verwendung von Jodsalz im Haushalt und dessen lückenloser Einsatz bei der Lebensmittelherstellung (...“Silent Prophylaxis”) trage zu einer ausreichenden Jodversorgung bei - was letztlich einer bewussten Irreführung des Konsumenten gleichkommt:

“...Der naturgegebene Jodmangel kann an sich nicht beseitigt werden...” lautet die düstere Prophezeiung des Arbeitskreis-Jodmangel e. V. - nachzulesen hier:

Die stereotyp verkündete Lehre vom Jodmangelgebiet Deutschland wies bzw. weist Schwachstellen auf und eine von der Mangel-Doktrin abweichende Meinung vertritt auch der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer (Eu.L.E. e. V.):

Anmerkung zu letzterem Link: Es erfolgte eine “Richtigstellung” in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 13./14.05.2006 - “Ein Stoff für Mythen und Legenden” - als kaum beachteter Widerruf der Schuld der Gletscher und der Etablierung einer neuen Theorie für den nach wie vor unterstellten Jodmangel durch den damaligen Sprecher des AKJ, Prof. Dr. Scriba:

    “...SZ: Angeblich ist es auch eine Legende, dass unser Jod von Eiszeit-Gletschern fortgespült wurde.

    Scriba: Ich gehöre auch zu den Leuten, die die Geschichte lange verbreitet haben. Das ist aber offensichtlich ein Mythos. Heute sagt man , dass der Regen das wasserlösliche Jod ins Meer spült...”

So einfach und kommentarlos wird eine unhaltbare Theorie durch eine ebenso instabile ersetzt...

***

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zur Jodversorgung:

***

Spuren- und Quellenfunde (...zu allen Aspekten der Jodprophylaxe):

***

Anmerkung: Die Sammlung wird kontinuierlich erweitert.